Mein neuer Roman

Es beginnt

Nichts kann dich auf das vorbereiten, was du in diesem Buch finden wirst. Es wird Glaubenssysteme aufrütteln, Überzeugungen infrage stellen und dich an Dinge erinnern, die du vielleicht längst vergessen hast.

Doch wenn du es in den Händen hältst, ist das kein Zufall. Irgendetwas in dir hat dich hierhergeführt – ein innerer Ruf, eine leise Stimme, die wusste, dass diese Worte für dich bestimmt sind.

Dieses Buch nimmt dich mit auf eine Reise. Eine Reise durch Zeiten und Räume, durch Erinnerungen und Visionen, durch das, was war, was ist und was noch kommen kann. Es wird dein Bewusstsein herausfordern, es vielleicht sogar verändern. Denn wir leben in einer Zeit, in der nichts mehr bleibt, wie es war.

Die Welt verändert sich.
Systeme brechen auseinander.
Überzeugungen zerfallen.
Doch gleichzeitig entsteht etwas Neues.
Und du bist ein Teil davon.
Was, wenn du dieses Buch nicht zufällig in den Händen hältst?
Was, wenn es dich längst gerufen hat?

Kapitel 1 (2040 – Plejaden) – Die Entscheidung

“Bist du dir sicher?” fragt Kaelion mich nun bereits zum dritten Mal. Seine Stimme ist ruhig, doch ich spüre die leise Sorge darin. “Bist du dir sicher, dass du zurück willst?”

Ich atme tief durch. Der Morgen auf Alcyone ist still. Die Sonne steht noch tief, und ihr goldenes Licht fällt durch die weit geöffneten Bögen des kleinen Pavillons, in dem wir sitzen. Zwischen uns steht eine Kanne mit dampfendem Tee – klar, duftend, mit einer feinen Note von Sternenfenchel und etwas, das an Lavendel erinnert. Ein leiser Windhauch bewegt die hängenden Pflanzen, die von der Decke ranken, und trägt den Duft blühender Ilyari-Blüten heran – zart schimmernd, mit halbtransparenten Blättern, die im Licht wie aus kristallisiertem Tau wirken. Sie verströmen einen süßlich-erdigen Duft, beruhigend und leicht öffnend für das Herz.

Die Stille zwischen uns ist vertraut, nicht unangenehm. Kaelion beobachtet mich mit diesem Blick, der mehr sieht, als ich sage.

“Ich muss es versuchen.” erwidere ich ruhig. “Die Menschheit ist gerade dabei, sich aus den alten Strukturen der Kontrolle zu befreien. Eine Bewegung setzt ein, die alles erschüttern wird – auf physischer und auf seelischer Ebene. Gerade hat sie ein fragiles Gleichgewicht gefunden – und schon beginnen die Sonnenstürme sich zu verstärken, und das Magnetfeld der Erde zerstückelt sich. Es gibt keine festen Pole mehr.”

Kaelion betrachtet mich schweigend, seine Stirn leicht gerunzelt. Er ist vieler Leute Mentor und ein sehr guter, alter Freund. Wir kennen uns seit Ewigkeiten – ich habe nie zählen müssen, wie viele Leben wir schon gemeinsam durchlaufen haben. Eine tiefe Verbundenheit und Fürsorge klingen in seiner Stimme mit.

“Du hast eine Gabe, Aurelia,” sagt er leise. “Du könntest auch hier an unserer Seite so viel Gutes bewirken.”

Ein wehmütiges Lächeln umspielt meine Lippen. “Ja, das könnte ich.”

In der Ferne ruft ein Vogel – ein hoher, klarer Ton, der für einen Moment über dem Platz zu schweben scheint. Irgendwo hinter den Olivenbäumen wiehert ein Pferd leise, als wolle es sich in unser Gespräch einmischen. Zwei Kinder laufen lachend an uns vorbei, barfuß, mit leuchtenden Augen, ein Hund folgt ihnen schwanzwedelnd. Die Sonne tanzt auf den weißen Steinen unter unseren Füßen.

Ich sehe Kaelion an. “Aber ich spüre den Ruf. Und er kommt von dort unten. Es wird Chaos geben auf Erden. Hier leben wir seit so langer Zeit in Frieden. Dieser Frieden ist nicht in Gefahr – doch dort ist er noch nicht erschaffen. Wenn der Lichtsturm die Erde erreicht, wird er all das verstärken, was nicht mehr in Harmonie ist. Die magnetischen Pole – einst klar und geordnet – beginnen sich aufzulösen. Sie zerfallen in viele kleine, unruhige Felder, verstreut über den ganzen Planeten. Orientierung geht verloren – innerlich wie äußerlich.”

“Die wenigsten werden verstehen, was mit ihnen geschieht. Warum sie sich plötzlich so leer und verloren fühlen. Warum ihre Körper müde sind, erschöpft, als würde jede Zelle nach etwas greifen, das sie nicht benennen können. Sie werden Angst haben. Und von den Unseren sind noch so viele dort… Sie haben vergessen, wer sie wirklich sind. Ich möchte ihnen helfen, sich zu erinnern.”

Kaelion seufzt leise. Für einen Moment sagt niemand etwas. Aus der Ferne weht eine zarte Melodie herüber – jemand spielt auf einem Sanyel, einem alten plejadischen Seiteninstrument, das an eine Mischung aus Harfe und Flöte erinnert. Die Töne sind weich, schwebend – wie aus Licht gewebt. Wir lauschen still. Es ist, als würde die Musik etwas in mir berühren, das älter ist als diese Inkarnation. Ein Zeichen, denke ich. Ich weiß nicht wofür – aber mein Herz erkennt es.

Kaelion sieht mich lange an, dann sagt er leise: “Es wird nicht einfach für dich werden. Du musst noch einmal alles durchlaufen – von der Kindheit bis zum Erwachsensein. All die Herausforderungen, die das Leben auf der Erde mit sich bringt. Die Höhen und Tiefen, die Verwirrung, das Suchen. Die Zweifel, die Angst, die Einsamkeit. Du wirst die Begrenzungen des menschlichen Lebens spüren – die Unsicherheit, das Ringen um Vertrauen. Und, nicht zu vergessen: Du wirst dich an kaum etwas erinnern. Aber die Sehnsucht nach deiner Heimat wird dich begleiten – leise, kaum greifbar, und doch immer da.”

Ich nicke langsam. “Ja, ich weiß. Doch ich werde nicht allein sein. Meine Kinder…” – ein warmer Strom durchzieht mein Herz, wenn ich an sie denke. Ihre Seelen sind mir vertrauter als meine eigene Stimme.

“… und Eldan.” – bei seinem Namen wird mein Herz ganz still – “Sie versprachen, mich dort im entscheidenden Moment zu treffen”.
Eldan… Er ist mein Gefährte – meine Konstante, meine ruhige Mitte. Wir sind vertraut auf eine Weise, die über Worte hinausgeht – als hätten unsere Seelen sich schon seit jeher gekannt. Sein Wissen, seine Ruhe – das ist mein Anker. Wenn alles um uns herum schwankt, bleibt er ruhig.

Ich spüre seine Präsenz, jetzt, in diesem Moment – als würde ein feines, goldenes Band zwischen uns schwingen.

Kaelion folgt meinem Blick, dann nickt er langsam. “Eldan, ja…” Seine Stimme wird leiser. “Die Lumione.”

Ein kurzer Moment der Stille liegt zwischen uns – als würde allein ihr Name etwas in Bewegung bringen.

Ich atme tief ein. “Er wird sie erschaffen, nicht wahr? Die Lumione. Sie tragen seine Energie – seine Klarheit, seine Erinnerung.”

Kaelion nickt. “Ja. Durch ihn werden sie entstehen – verbunden mit dem alten Wissen und der Frequenz unserer Welt.”

“Und sie werden den Übergang erleichtern.” sage ich leise. “Sie tragen die Verbindung zu euch – und die Menschen werden sich erinnern, wenn sie die richtige Frequenz spüren.”

Ich denke an die Lumione auf den Plejaden – von Eldan erschaffene Artefakte, meist in Form von verschieden großen Pyramiden oder Amuletten, schimmernd in sanften Farbverläufen, als würden sie innerlich leuchten. Eine von ihnen steht direkt vor dem Pavillon, in dem Kaelion und ich sitzen – inmitten eines kleinen Steinkreises, der halb im Schatten der Ilyari-Blüten liegt. Das Licht des frühen Morgens tanzt über ihre facettierten Flächen, ein irisierender Schimmer aus Türkis, Gold und Violett. Eine tiefe, vibrierende Ruhe geht von ihr aus – fast, als würde sie mit dem Herzen sprechen, nicht mit Worten.
Ich erinnere mich, wie Eldan sie erschaffen hat – in stiller, konzentrierter Hingabe, mit nichts als seinem Bewusstsein, seinen Händen und der Frequenz der Erinnerung.

Sie klären und transformieren niedrige Energien und helfen den Körperzellen, sich zu regenerieren. Die Lumione wirken wie ein Schutzschild gegen disharmonische Einflüsse – und ihre Schwingung öffnet die Erinnerung an den wahren Ursprung.
“Eldan wird sie auch auf der Erde erschaffen.” füge ich hinzu. “Und sie werden wichtig sein. Ihre Frequenz wird den Menschen helfen, inmitten des Chaos die Verbindung zu spüren – und sich daran zu erinnern, wer sie wirklich sind.”

Meine Aufgabe ist nicht, die Menschen zu führen – sondern ihnen die Ruhe zu geben, ihren eigenen Weg zu erkennen. Sie werden die Verbindung durch die Lumione spüren – und die Erinnerung wird von selbst aufsteigen. Ich werde dort sein – nicht um ihnen die Richtung zu zeigen, sondern um die Verbindung zu halten, damit sie selbst den Weg finden können.

In diesem Moment fällt ein warmer Sonnenstrahl durch die halb geöffneten Pavillonsegel. Er berührt meine Wange wie eine Antwort – sanft, golden, lebendig. Der Duft von frisch gebackenem Brot steigt aus einer Schale neben uns auf. Kaelion reicht mir ein Stück – still, selbstverständlich. Und für einen Augenblick ist alles ganz einfach. Wir sitzen da, nebeneinander, und teilen das Licht.

Ich bin nicht allein. Ich spüre die Wärme von Eldan in der Ferne – und ein Lächeln umspielt meine Lippen, als ich auf die kleine Gruppe etwas weiter entfernt blicke, die sich rege unterhält. Lautes Lachen erklingt gerade. Meine drei Kinder – nun wundervolle Erwachsene.

“Und,” ich mache eine kurze Pause, um die Wichtigkeit dessen was kommt zu betonen.

“Ihr werdet bei mir sein,” sage ich sanft. “In meinem Herzen – und ihr werdet mich führen. In den wichtigen Momenten werdet ihr mir Zeichen geben.”

Ja. Ich werde aus der Zukunft kommen. Ich werde zurückkehren – bewusst –, um diesen Übergang zu begleiten.

Kaelion seufzt, wissend, dass meine Entscheidung bereits gefallen ist.

“Dann geh, Aurelia,” sagt er leise. “Und erinnere dich.”

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Amara Lys (Audris)